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Wieviel Urlaub steht mir zu?

Uraub

Der Urlaubsanspruch nach § 1 BUrlG ist ein Anspruch des Arbeitnehmers gegen seinen Arbeitgeber auf Freistellung von der arbeitsvertraglichen Verpflichtung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts. Der Anspruch ist in der Regel arbeitsvertraglich oder tariflich vereinbart. Der Mindesturlaub für Arbeitnehmer beträgt gemäß Bundesurlaubsgesetz jährlich mindestens 24 Werktage. Werktage sind alle Tage, die nicht Sonn- oder Feiertage sind.

Bei Beginn eines Arbeitsverhältnisses besteht eine Wartezeit. Der volle Urlaubsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben. u.U. besteht ein Anspruch auf Teilurlaub.

Während krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit kann Urlaub nicht gewährt werden. Erkrankt ein Arbeitnehmer während des Urlaubs, werden die durch ärztliches Zeugnis nachgewiesenen Tage der Arbeitsunfähigkeit auf den Jahresurlaub nicht angerechnet.

Der Urlaub muss auch im laufenden Jahr gewährt werden. Eine Übertragung des Urlaubs auf das nächste Jahr ist nur statthaft, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen. Bei Vorliegen dieser gesetzlichen Übertragungsgründe ist eine erfolglose Geltendmachung des Urlaubs durch den Arbeitnehmer nicht erforderlich. Liegen diese Gründe nicht vor, verfällt der Urlaubsanspruch. Damit soll verhindert werden, dass Arbeitnehmer Urlaub aufsparen.

Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.

Zu beachten ist von Arbeitnehmern, dass der Arbeitnehmer nicht Urlaub "nehmen" kann, sondern vom Arbeitgeber gewährt werden muß, d.h. es besteht kein Recht zur Selbstbeurlaubung! Nehmen Sie sich Urlaub auf eigene Faust, riskieren Sie eine zu Recht ausgesprochene fristlose Kündigung (Kündigung, fristlose) des Arbeitgebers.

Befindet Ihr Arbeitgeber nicht über Ihren Urlaubsantrag, müssen Sie im Zweifel Feststellungsklage beim Arbeitsgericht erheben.



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